Stellen sie sich vor, sie seinen irgendwo oder fast nirgendwo und hätten ein Notebook oder Netbook oder einen fremden Internet-PC vor sich und würden sich übers Internet auf IHRE Heimadresse einloggen und schwups wäre ihr vertrautes Zuhause sichtbar, sie könnten in der Wohnung umher spazieren, Licht ein und ausschalten, die Badewanne voll- und überlaufen lasen und so weiter.
Irgendwo steht auch ihr PC, können ihn starten und über den Bildschirm vor ihnen auf dem Bildschirm zu Hause den Mauszieger bewegen und auf der virtuellen Tastatur darauf klicken. Sie haben ihren Desktop vor sich als hätten sie sich über "remote Desktop" oder "go2MyPC" mit ihrem PC verbunden. Alle Daten und alle Programme sind vorhanden.
Nehmen wir jetzt an, dass sie zuhause keinen grossen PC sondern ein Notebook
haben, das sie auf die Reise mitgenommen und sich mit diesen, das virtuell immer
noch zu Hause ist, das sie aber physisch dazu benutzen um über über
ein fremdes WLAN auf IHRE
Heimadresse zu gelangen.
Sie haben nun auf ihrem physischen Notebook den virtuellen
Notebook und klicken auf den einten er das geklickte an den anderen schickt, der
wiederum es an den einten schickt usw. Geraten sie in eine digitale Nirwana-Schlaufe,
wie einst Mani Matter als er beim Coiffeur in 2 angewinkelte Spiegel
schaute? Oder passiert gar
nichts?
Gar nichts würde ich meinen. Da sie modern sind, haben sie keine
Programme auf dem PC ausser einem Browser. Alle ihre
Programme und Daten sind ja nicht auf ihrem PC sondern irgendwo im
Netz, andere Leute kümmern sich um die Backups, die System-Aktualisierungen und
schützen sie vor Viren.
Das nennt man heute Cloud-Computing: Schweben auf Wolke 0III ; bis jemand den
grossen Stecker herauszieht.